Bundeshaus-Briefing #155: Bundesratskandidaten im Demokratie-Test, Windenergie, flexibles Rentenalter
Shownotes
Das ausführliche Bundeshaus-Briefing als Newsletter hier abonnieren – und nie mehr verpassen, was in Bern läuft: Link
Das vollständige Briefing gibt es nur für Abonnenten des Nebelspalters. Mit dem Rabattcode «bundeshaus» (ohne Anführungs- und Schlusszeichen) gibt es das Abo Ihrer Wahl zum halben Preis: Hier klicken.
Und wer nicht Abonnent werden will, der kann mir ein Bier (oder zwei) spendieren: hier klicken.
Das ausführliche Briefing, mit allen Links zu allen Quellen – finden Sie hier: Link
Transkript anzeigen
00:00:01: Bundeshausbriefing, schnell erfahren was läuft und was nächste Woche aktuell wird.
00:00:04: Ein Newsletter von Dominik Feusi für den Nebelspalter.
00:00:08: Jede Freitag im Postfach um das Podcast Willkommen zum Bundeshaus-Briefing Nr.
00:00:12: Hundertfünfundfünftig vom drissigsten Oktober.
00:00:15: zweitausig und sechsundzwanzig!
00:00:17: Schön sind wir wieder dabei, das ist die kurze und knappe Version des Bundeshausbriefings von mir Dominic Fäuser für den Nebelspalter.
00:00:23: Das können wir da über, wenn ihr es kostenlos abonniert ohne Drei in der Show Notes jede Freitag am halben drei.
00:00:29: Danke vielmals, dass er zuschaut, dass sie weiter empfehlen, vielleicht ein Abo vom Nebelspalterdalen oder direkten Spenden damit ich mir mal einen Apparativ leisten kann.
00:00:37: Danke viele Mal!
00:00:39: Warum geht's nächste Woche?
00:00:40: in Bern, einerseits um Windrädchen und dann um die AHV.
00:00:44: Und zwar nicht um Finanzierung, sondern wie es sich lohnt länger zu arbeiten.
00:00:47: Aber zerstens was diese Woche geredet hat?
00:00:50: Ja das sind Bundesratskandidaten und wie sie stehen einerseits zur Fraktion und andererseits aber auch zur Basis der Partei und zum Volk.
00:01:01: Das ist interessant weil dort auch einen Namen auf, den wir gar nicht auf der Rechnung hatten.
00:01:06: Der Remy Weismann Der Kandidat aus Soloturn, der vertritt die SVP-Basis, nämlich am besten vom ganzen Kandidatenfeld.
00:01:14: Und Céline Amodry, die Gämpferin, die ein wenig unter Beschuss kam und diese vertritt das Volk.
00:01:20: Also die Gesamtheit von den Schweizerinnen und Schweizern am besten.
00:01:23: Das zeigt eine Auswertung des Parlameters, dem Tool des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern.
00:01:31: Alle Details findet ihr in dieser Ausführlichen Varianten von Briefing.
00:01:36: Zellin Amo III stimmt in siebenen sieben Prozent überein mit einem Endresultat der Volksabstimmung und in ein neunzig Prozent mit der SVP-Wähler.
00:01:48: Bei Remy Weissmann sind es aber drei Neunzigprozent, ok nur zwei Prozent mehr und dafür nur neunsechzehn Prozent mit Übereinstimmung mit den Mehrheiten der Stimmbürger.
00:01:57: Der Resultat vom Marco Giesa, Michael Graber und auch von Thomas Asche findet er im ausführlichen.
00:02:04: Interessant ist, dass der Remy Weissmann, die von vielen abgeschrieben wird, ausgerechnet ziemlich genau gleich über einstimmt wie zwei SVP-Leute, die gewählt worden sind.
00:02:14: Nämlich die Guy Parmelanen, bei denen er will beerben und der Albert Rösti, der letzte gewählte SVP Bundesrat.
00:02:21: Interessante ist was nächste Woche dann geht?
00:02:24: Ob sich Thomas Aschey meldet und definitiv kandidiert oder nicht.
00:02:29: Das erfahrt ihr auf neblespalten.ch.
00:02:32: Dann geht es nächste Woche darum, in der Umweltkommission vom Nationalrat, ob Windräder im Wald weiterhin bevorzugt bewilligt werden und ob Standortgemeinden von Windkraftanlagen wirklich noch etwas zeigen haben oder können via Kanton ausgeschaltet werden.
00:02:47: Und zwar hat das zu mit zwei Initiativen eingereicht worden vor gutem Jahr.
00:02:51: die Waldschutzinitiative will neue Windkraft Anlagen im Wald und im Umkreis für hundertfünfzehn Meter rund um den Wald verbieten und bestehen die Anlagen, die nach dem ersten Mai der April-Augusten gebaut wurden, müssen zurückgebaut werden.
00:03:04: Die Gemeinschutzinitiative macht Windkraftprojekte von der Zustimmung des Standortgemeinden abhängig – auch dann von Nachbargemeinden wenn sie besonders betroffen sind.
00:03:15: Auch dort müssen wir die Zustimmung nachträglich einholen oder zurückbauen.
00:03:19: Im Moment gibt es fünfzehn Windkraft Anlagen in der Schweiz, die im letzten Jahr nur noch eine Hundertsechzeigewattstunde Strom produzieren.
00:03:29: Das ist Null, drei Prozent von der Schweizer Produktion.
00:03:33: Wenn man das nur einigermaßen wie diese aufbaut, brücht es mehrere Hunderts und Sechshunderte, aber es gibt auch Modellrechnungen für Tausende oder Fünfzahnderte, wo da sogar Zwei-Tausend Anlagen sind.
00:03:42: Und Zahlen jonglieren dir – das stimmt meistens nicht!
00:03:47: Weil behauptet
00:03:48: z.B.,
00:03:48: dass zwei Drittel des Stromes von solchen Anlagen im Winter anfallen.
00:03:52: Die kann man, wenn man das Fakten genau anschaut, nicht verifizieren.
00:03:56: Es sind ein wenig mehr als fünfzehn Prozent aber nie zwei Drittel.
00:03:58: und vor allem schwankt die Winde in Energie sehr.
00:04:01: Obwohl das Bundesamt für Energie jeden wird mit dem mittelten Wert anders darstellt.
00:04:06: Jede von diesen Anlagen braucht einen Stahlbetonfuss von bis zu dreißig Meter Durchmesser und tausend Kubikmeter Beton und zweihundert Tonnen Stahl.
00:04:16: Über das können wir dann irgendwann abstimmen.
00:04:18: Interessant wird aber schon die Debatte im Nationalrat.
00:04:21: Vermutlich werden die Initiativen zwar abgelehnt, so wie es der Bundesrat will – aber den Widerstand geht quer durch einige Parteien durch.
00:04:30: Bei der SVP gibt's Widerstanden und auch Lokalipolitiker bei der Mitte und bei der FDP, welche mitmachen bei diesen Initiativen.
00:04:38: Und sogar Landschaftsschutzverband und Umweltverbände sind dabei!
00:04:42: Auf der anderen Seite Gibt es einen Allianz und AXPO, wo das anders sieht?
00:04:47: Und die grossen Umweltsverwände, bei denen das anders ist.
00:04:50: Interessant ist, wie es dann rauskommt.
00:04:53: Ich finde, wer an seine Windräder glaubt, muss abstimmigene Gemeinden eigentlich nicht befürchten.
00:04:59: Was nächste Woche ebenfalls aktuell wird – ob sich Längerschafter lohnt oder ob weiterhin bestraft wird, wer Längerschafft als Rentonalter vorgesehen hat.
00:05:08: Die Wirtschaftskommission vom Ständerat beratete zwei Vorstößen, ein parlamentarischer Initiativen, der im Nationalratskommission bereits durchgekommen ist.
00:05:16: Aber auch eine Motion, die eigentlich etwas Ähnliches will, nämlich dass das Erwebsinkommen von Rändnen und Rentnern nicht bestuert wird.
00:05:25: Damit soll sich es lohnen länger zu schaffen.
00:05:28: Diese Debatte ist wichtig wie der Rainer Eichenberger Wirtschaftsprofessor an der Uni Freiburg schon seit rund zehn Jahren aufgezeigt.
00:05:34: Es ist viel wichtiger als eine Debatte, die genau als Rentnern alter ist.
00:05:38: Denn wenn es sich lohnt, dann machen das viele Leute vor allem eben diejenigen, die können und die anderen, die hier auch geniessen können.
00:05:45: Entscheidend ist heute, dass man bestraft wird wegen der Steuern.
00:05:49: Man verliert schnell einmal vierzehnt bis fünftig Prozent von dem, was man verdient.
00:05:53: Und dann macht's niemanden, wenn alternativen ist trotzdem das Leben!
00:05:57: und nicht müssen arbeiten.
00:05:59: Man kann gespannt sein, ob das im Ständerat durchkommt, weil bisher sind so Anläufe jeweils in den kleinen Kammern immer gescheitert.
00:06:05: Der Bundesrat argumentiert ja es kommt zum Steuerausfall was man aber nicht genau verstehen kann, denn heute lohnt sich es auch nicht und niemand macht's.
00:06:14: Und darum kann gar nichts ausfallen.
00:06:16: Das Gegenteil ist der Fall wenn man anreizrichtig sitzt dann gehen die Leute arbeiten sie müssen die Kantonssteuren immer noch zahlen und sie leisten Beiträge im AV.
00:06:27: Das kann für beide Seiten ein attraktives Angebot sein.
00:06:31: Und noch mehr lesen wir alles im ausführlichen Briefing des Nebelspalters, der jeden Freitag am halben drei Online-Garten hier unten kostenlos abonnieren können.
00:06:40: Danke vielmals fürs Weiterentfehlen!
00:06:42: Danke fürs Zuschauen und wir sehen uns nächsten Freitags auf Wiedersehen!
Neuer Kommentar